Philosophisches,mal ganz unphilosophisch

Ich befinde mich im Wandel, im denkerischen Wandel. Ich versuche die Grundanahmen die meinem Denken zu Grunde liegen heraus zu finden. Ich versuche die Sprachliche Struktur zu hinterfragen. Ich versuche mir vorzustellen wie ein Taubstummer denkt der nie die Sprache gelernt hat.

Ich habe mir immer den Kopf zermatert was ich will. Gäbe mir jemand die Möglichkeit meinen eigenen Gott zu spielen, ich wüsste nichts damit anzufangen. Ich denke jetzt die Frage ist irreführend, das Ziel ist nicht zu wollen sondern nur zu genießen. WIr leben ewig im jetzt, Zukunftswünsche sind Selbsttäuschung.

Eine andere Irreführung ist die Frage "Wer bin ich", keiner kann das vollständig beantworten, ohne zu kategorisieren, zu pauschalieren, zu vereinfachen, Aspekte rauszulassen. Wir wissen von uns selbst nicht wie wir auf bestimmte Dinge reagieren werden und würden. Die Frage ist wiederum eine schlechte. Ich ist ein Begriff der ohne Wir nicht existiert, alles existiert nur im Gegensatz zu etwas anderem, Ich bin also ohne alle anderen Menschen nicht zu definieren, und dennoch bin ich nicht die Abgrenzung zum wir sondern damit ident.

Ich bin ein Erscheinungsbild einer übergeordneten ,kollektiven, nicht wollenden oder strebenden Gesamtheit, wenn man will ein Spieler der ohne das Spiel ja auch nicht existiert.

Das verwirrendste an dieser Erkentnis ist, das in Wirklichkeit die BORG die guten in Star Trek waren.

Ich bin noch weit davon entfernt diese Ansicht auch zu leben,und es wäre eine Widersprüchlichkeit zu ebendieser mich auf die Zukunft zu berufen, aber ich arbeite jetzt daran mich aus meinen Strukturen zu lösen, mehr Altruismus  zu leben, das Leben als unernstes Spiel zu definieren, in dem man nichts zu verlieren hat.

 

11.11.06 23:05

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