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ReiseResumé

Das A und O (das kommt übrigens aus dem Griechischen ,alpha und Omega sind Anfangs- und Endbuchstaben des Gr. Alphabets) eines Reiseberichts ist 1 bis 2 repräsentative Geschichten zu erzählen, und keine Aufreihung der Erlebnisse.

Also Reihe ich mal auf was wir so erlebt haben:

Am ersten Tag sind wir 13 Stunden durchgefahren bis wir erschöpft und motiviert im Morgengrauen in "la Ciotat" angekommen sind. Ich war mit 2 Tirolern am Weg und es gab ein paar wie sie es nannten "Bergerln" in der Gegend,und prompt mussten wir auf einen von ihnen steigen, Schlafplatz mit Ausblick ist gefragt, also packen wir unsere Sachen und suchen eine Gute Stunde nach einem Schlafplatz, der findet sich dann auch, aber plötzlich will außer mir keiner so recht schlafen,wir musizieren, sinnieren, rauchen, und letztlich schlafen wir auch ganze 3 Stunden bis es zu heiß wird und wir aufbrechen. Überraschenderweise folgte ien sehr produktiver Tag mit Hardcoresightseeing in Avignon,Aix en Provence und Orange. Die Provence gefällt uns, aber wir wollen weiter wo die Strände besser sind! Der Regen fällt über uns her also fahren wir über die Nacht weiter bis an die Costa Brava! Der erste richtige Strandtag kündigt sich an und wir haben ihn alle bitter nötig. Viele Barbusige Strandgängerinnen hindern mich am Schlafen, ich bin empört.

Nach der Erholungsmöglichkeit geht es ab nach blanes, mehr so die Partystadt. Wir landen in einer Holländischen Bar, betrinken uns und Tanzen, ich zerstöre meine Flip Flops vor lauter Übermut. Ich Tanze barfuß weiter und trete auf einen Scherben. Wurscht ,weitergetanzt wird. "I gspias eh kaum". Ausklingen am Strand mit Gesang ,beatbox ,Mundharmonika, Didgeridoo und Kazoo :D. Der Nächste Tag bringt die Schmerzen ans Tageslicht, der Scherben steckt tief. Eine 30 minütige (zumindestens nach meinem Zeitempfinden) Schweizermesser-herumstecherei/Laienoperation von Sebi befreit mich von dem lästigen Trabanten. Wir Fahren weiter nach Barcelona ,es ist gerade Straßenfest und wir treffen einen Bekannten von mir der in Wien studiert aber aus Barcelona kommt. Die Stadt und die Stimmung sind der Hammer, wir reisen zufrienden (nach 3 Tagen) gen Atlantik ab. Eine Nacht am Sportplatz in irgend einem Kaff in rioja!

Atlantik! wir erreichen San Sebastian, ein Surferort mit ausgeprägter Ausgehstruktur. Wir lassen es bis 4 krachen (sebi bis 6, näheres bei ihm zu erfragen) und legen uns neben das auto am parkplatz schlafen! um 9 stempert uns ein polizist auf sagt wir sollen wenn dann im Auto schlafen. wir gehen ins Auto und um 10 kommt ein anderer Polizist und sagt wir können nicht im Auto schlafen wir sollen weg hier. Angepisst sagen wir San Seb adieu. Ich fahre müde und betrunken in einen anderen Ort. Regen. Wir fahren Nach Bilbao um ins Guggenheim Museum zu gehen! Wir erfahren ,dass gerade Stadtfest in Bilbao ist (dauert dort 1 Woche). Überall in der Stadt sind Standln, Bars,Bühnen mit Live Music, und 100 tausende Menschen. Die Leute sind very nice, man beschenkt uns mit kalimotxo (cola Rot,das Nationalgetränk ;Anmerkung:wäh) und Öfen, man spricht uns dauernd an, die Mentalität ist echt genial. Am nächsten Tag wieder aufs Stadtfest, Raggaebühne gefunden ,wir gehen voll ab, Flo Kollabiert ein bißchen, wir tanzen noch und gehen dann schon heim( es ist erst 4 :D) außer sebi der bleibt bis 6 (lol).

Der Rest später!

Syme 

 

Fortsetzung

Von zuhause aus (endlich) werde ich jetzt den Rest ergänzen.

.............Noch ein Abend in Bilbao, wir Treffen Olaf(ein Deutscher der seit 8 Jahren in Bilbao lebt), der uns ein bißchen was über die Gegend erzählt, uns spezielle chocolate verkauft, und uns einen Traumstrand empfiehlt. 40 km westlich von Bilbao, in einem Dorf namens Sonabia haben wir uns also auf die SUche nach "The Beach" gemacht ;D!

Aber Olaf hat nicht übertrieben  ein riesiger Felsen begrenzt den Strand,wir müssen heruntersteigen (wieder einmal eine wahre Freude für meine Tirolerbuam ;D) der Strand ist viel länger als breit, wirkt sehr Zungenartig, bei Ebbe geht das Meer wirklich weit zurück. Wir verbringen 2 Nächte direkt am Strand campend(ich weiß,undeutsch irgendwie), Abends machen wir Lagerfeuer und depperte Strandläufe. nach der 2. Nacht entscheiden wir uns aus Hygienegründen mal wieder einen Campingplatz aufzusuchen, eigentlich wollen wir was essen gehen (paellasuche) und dann nochmal zurück zum Strand, und erst am Abend auf nen campingplatz, aber irgendwie entfernen wir uns zu weit, finden ein Restaurant namens "el ruso", wo wir speisen (ja speisen). Es gibt keine Paella aber der Kellner nimmt uns in die Küche mit und zeigt uns die Gerichte. Wir bestellen ohne weitere Bedenken...

Als uns der Kellner fragt woher wir sind und er bei Österreich sofort erzählt,dass der Konsul mal da war, kommt bei uns Skepsis auf. Ist dieses Restaurant überhaupt in unserer Preisklasse? Die Rechnung antwortet; Nein! Das essen war natürlich super, wir vergessen das ganze und hauen uns auf einen recht einsamen Campingplatz, wo wir 2 äußerst interessante (Achtung Ironie) Oberösterreicherinnen antreffen. Das Gespräch langweilt mich so sehr dass ich mich schlafen lege (ich bin sonst nicht so ein Gesprächsnazi, hab mich nur noch nie so gelangweilt).

Rückweg,wir nehmen uns dafür noch 3 Tage Zeit. Stationen: Tolouse,Lyon! Tolouse präsentiert sich uns nicht von der besten Seite, die einzige Jugendherberge wurde wegen Verletzung der Hygienebedingungen zugesperrt. Wir suchen uns einen Platz in der Peripherie, kochen dort, gehen wieder in die Stadt, es regnet stark und macht nicht so recht Spaß, wir gehen zurück zum Auto und wollen auf unseren Platz im Nirgendwo, aber es regnet so stark,dass wir keine Lust haben auszusteigen und Zelt aufzubauen ,also fahren wir weiter bis es nicht mehr regnet. Wir landen in einem Kaff namens Frons wo wir auf einer Kuhweide direkt neben dem Friedhof campieren! Es ist wieder Sternenklar und der Abend hat noch ein versöhnliches Ende. In der Früh wecken mich Kuhglocken aus unmittelbarer Nähe, der Französische Kuhhirte ist zuckersüß, wir brechen auf! Aber zuerst müssen wir uns das Dorf noch anschauen in dem wir genächtigt haben. Wir treffen auf ein Schild auf dem "Öl-Lampen" und ein Pfeil auf ein altes Haus geschrieben steht, in diesem wohnt eine hochschwangere französische Künstlerin mit einer Schwarzen Katze, die uns ihre Öl-Lampen zeigt, und überrascht ist ,dass jemand bei ihr vorbeischaut. Die Sachen sind echt schön, wir kaufen jeweils eine (-->3 Glückliche Mütter; Formulierung von sebi gestohlen ;D). Dann gehts ab nach Lyon! Eine schöne Jugendherberge auf einem Hügel mit Blick über die Stadt ist voll, eine hässliche in der Bronx von Lyon (so hat es  ein Lyonaisse bezeichnet) hat Plätze für uns. Wir findens trotzdem cool (vielleicht wegen der Vornacht im Kuhmist?). Wir haben einen Schottischen Zimmerkollegen der alleine reist und nötigen ihn mit uns wegzugehen. Die Gespräche sind sehr cool, der Vibe stimmt, aber die Stadt macht uns einen Strich durch die Rechnung. Alles macht um 1 zu unter der Woche. Wir fragen uns durch aber jeder sagt das selbe, nichts wo man hingehn kann. Wir nehmen ein Taxi mit Französischer Folkloremusik (Sebi erkennt den Sänger und redet sich auf seine Oma aus). Am nächsten Tag gehts heimwärts. Am Arlberg liegt Schnee. Unsere Montur:Kurze Hose,Shirt,Flip Flops/Sandalen. Wir steigen aus und urinieren in den Schnee. Trotz allem sind wir alle sehr froh zurück zu sein, ein kollektives "jetzt ist's genug" eint uns in der Trennung. 3 Wochen aufeinanderpicken,rund um die Uhr ist auf jeden Fall manchmal schwierig, aber alles in alem wars recht harmonisch! Am Schluss gabs traditionell Festessen bei Flos Mutter! Es Todo!