Marillenknödel

Lang ist's her(wäre doch auch mal ein Statement wenn ich an dieser Stelle Schluss mache, aber das trau ich mich doch nicht, also noch ein bißchen Non-sense).

Was passiert im Vitae Simonis (ich verweise auf den ersten Satz bei etwaigen Abstimmungsfehlern). Ich ziehe um und zwar morgen, ich drücke mich im Moment mit allen möglichen Beschäftigungen vorm Packen und ausmisten.

Da kommen allerlei Gedanken auf, die mich soweit führen,dass ich wiederum nicht packe! Was brauche ich,was nicht? Braucht der Mensch irgendetwas an Dingen? Gehöre ich den Besitztümern oder sie mir? Wieso hab ich noch Beschreibungen von Elektrogeräten an die ich mich nicht mehr erinnere sie je besessen zu haben? Wenn ich den Kleiderschrank öffne, wo finde ich dann meinen Stil?

 

Mein Auto hat vor seiner Pensionierung den Geist aufgegeben(Der Tod eines Mythos) und hängt mir wie ein Klotz am Bein, ich arbeite bei einer Zeitung die ich im Leben nicht lesen würde (ich mache jetzt Keine Antiwerbung, sagen wir mal sie heißt Liechtenstein), Mein Studiumsemester ist im losgehen...

 

 

Wahrheiten der Woche: -Ich habe entdeckt ,dass das schrecklich schöne am Jungsein ist, dass sich alles so schnell ändert (vielleicht ist das ja überhaupt im Leben so (Gott ich mache viele Klammeranmerkungen )).

-Der Höhepunkt von neuer toller Musik die man findet ist der Moment in dem man entdeckt ,dass sie einem gefällt. Danach taumelt man in vielen wiederholungen und trauert der Euphorie nach die man kaum wieder einfängt.

 

-Gute Meinungsforschung ist nach wie vor eine Marktlücke die ich zu füllen nicht gedenke. (100 % ig korrekte Wahlprognosen sind ein paradoxon--> Menschen die zu einer Wahl gehen von der sie schon wissen wie sie ausgeht entscheiden oft anders, was es wieder unmöglich macht ,dass sie wirklich so wie prognostiziert ausgeht,es sei denn sie rechnet die Umentscheider ein, was wiederum zu einer Umentscheidung führt,.......)

Jetzt brauche ich noch einen Titel für diesen unzusammenhängenden Schwachsinn. Wie wärs mit "Marillenknödel"? Das hat sicher einen angenehmen Effekt!

Ciao!

Fortsetzung

Von zuhause aus (endlich) werde ich jetzt den Rest ergänzen.

.............Noch ein Abend in Bilbao, wir Treffen Olaf(ein Deutscher der seit 8 Jahren in Bilbao lebt), der uns ein bißchen was über die Gegend erzählt, uns spezielle chocolate verkauft, und uns einen Traumstrand empfiehlt. 40 km westlich von Bilbao, in einem Dorf namens Sonabia haben wir uns also auf die SUche nach "The Beach" gemacht ;D!

Aber Olaf hat nicht übertrieben  ein riesiger Felsen begrenzt den Strand,wir müssen heruntersteigen (wieder einmal eine wahre Freude für meine Tirolerbuam ;D) der Strand ist viel länger als breit, wirkt sehr Zungenartig, bei Ebbe geht das Meer wirklich weit zurück. Wir verbringen 2 Nächte direkt am Strand campend(ich weiß,undeutsch irgendwie), Abends machen wir Lagerfeuer und depperte Strandläufe. nach der 2. Nacht entscheiden wir uns aus Hygienegründen mal wieder einen Campingplatz aufzusuchen, eigentlich wollen wir was essen gehen (paellasuche) und dann nochmal zurück zum Strand, und erst am Abend auf nen campingplatz, aber irgendwie entfernen wir uns zu weit, finden ein Restaurant namens "el ruso", wo wir speisen (ja speisen). Es gibt keine Paella aber der Kellner nimmt uns in die Küche mit und zeigt uns die Gerichte. Wir bestellen ohne weitere Bedenken...

Als uns der Kellner fragt woher wir sind und er bei Österreich sofort erzählt,dass der Konsul mal da war, kommt bei uns Skepsis auf. Ist dieses Restaurant überhaupt in unserer Preisklasse? Die Rechnung antwortet; Nein! Das essen war natürlich super, wir vergessen das ganze und hauen uns auf einen recht einsamen Campingplatz, wo wir 2 äußerst interessante (Achtung Ironie) Oberösterreicherinnen antreffen. Das Gespräch langweilt mich so sehr dass ich mich schlafen lege (ich bin sonst nicht so ein Gesprächsnazi, hab mich nur noch nie so gelangweilt).

Rückweg,wir nehmen uns dafür noch 3 Tage Zeit. Stationen: Tolouse,Lyon! Tolouse präsentiert sich uns nicht von der besten Seite, die einzige Jugendherberge wurde wegen Verletzung der Hygienebedingungen zugesperrt. Wir suchen uns einen Platz in der Peripherie, kochen dort, gehen wieder in die Stadt, es regnet stark und macht nicht so recht Spaß, wir gehen zurück zum Auto und wollen auf unseren Platz im Nirgendwo, aber es regnet so stark,dass wir keine Lust haben auszusteigen und Zelt aufzubauen ,also fahren wir weiter bis es nicht mehr regnet. Wir landen in einem Kaff namens Frons wo wir auf einer Kuhweide direkt neben dem Friedhof campieren! Es ist wieder Sternenklar und der Abend hat noch ein versöhnliches Ende. In der Früh wecken mich Kuhglocken aus unmittelbarer Nähe, der Französische Kuhhirte ist zuckersüß, wir brechen auf! Aber zuerst müssen wir uns das Dorf noch anschauen in dem wir genächtigt haben. Wir treffen auf ein Schild auf dem "Öl-Lampen" und ein Pfeil auf ein altes Haus geschrieben steht, in diesem wohnt eine hochschwangere französische Künstlerin mit einer Schwarzen Katze, die uns ihre Öl-Lampen zeigt, und überrascht ist ,dass jemand bei ihr vorbeischaut. Die Sachen sind echt schön, wir kaufen jeweils eine (-->3 Glückliche Mütter; Formulierung von sebi gestohlen ;D). Dann gehts ab nach Lyon! Eine schöne Jugendherberge auf einem Hügel mit Blick über die Stadt ist voll, eine hässliche in der Bronx von Lyon (so hat es  ein Lyonaisse bezeichnet) hat Plätze für uns. Wir findens trotzdem cool (vielleicht wegen der Vornacht im Kuhmist?). Wir haben einen Schottischen Zimmerkollegen der alleine reist und nötigen ihn mit uns wegzugehen. Die Gespräche sind sehr cool, der Vibe stimmt, aber die Stadt macht uns einen Strich durch die Rechnung. Alles macht um 1 zu unter der Woche. Wir fragen uns durch aber jeder sagt das selbe, nichts wo man hingehn kann. Wir nehmen ein Taxi mit Französischer Folkloremusik (Sebi erkennt den Sänger und redet sich auf seine Oma aus). Am nächsten Tag gehts heimwärts. Am Arlberg liegt Schnee. Unsere Montur:Kurze Hose,Shirt,Flip Flops/Sandalen. Wir steigen aus und urinieren in den Schnee. Trotz allem sind wir alle sehr froh zurück zu sein, ein kollektives "jetzt ist's genug" eint uns in der Trennung. 3 Wochen aufeinanderpicken,rund um die Uhr ist auf jeden Fall manchmal schwierig, aber alles in alem wars recht harmonisch! Am Schluss gabs traditionell Festessen bei Flos Mutter! Es Todo!

ReiseResumé

Das A und O (das kommt übrigens aus dem Griechischen ,alpha und Omega sind Anfangs- und Endbuchstaben des Gr. Alphabets) eines Reiseberichts ist 1 bis 2 repräsentative Geschichten zu erzählen, und keine Aufreihung der Erlebnisse.

Also Reihe ich mal auf was wir so erlebt haben:

Am ersten Tag sind wir 13 Stunden durchgefahren bis wir erschöpft und motiviert im Morgengrauen in "la Ciotat" angekommen sind. Ich war mit 2 Tirolern am Weg und es gab ein paar wie sie es nannten "Bergerln" in der Gegend,und prompt mussten wir auf einen von ihnen steigen, Schlafplatz mit Ausblick ist gefragt, also packen wir unsere Sachen und suchen eine Gute Stunde nach einem Schlafplatz, der findet sich dann auch, aber plötzlich will außer mir keiner so recht schlafen,wir musizieren, sinnieren, rauchen, und letztlich schlafen wir auch ganze 3 Stunden bis es zu heiß wird und wir aufbrechen. Überraschenderweise folgte ien sehr produktiver Tag mit Hardcoresightseeing in Avignon,Aix en Provence und Orange. Die Provence gefällt uns, aber wir wollen weiter wo die Strände besser sind! Der Regen fällt über uns her also fahren wir über die Nacht weiter bis an die Costa Brava! Der erste richtige Strandtag kündigt sich an und wir haben ihn alle bitter nötig. Viele Barbusige Strandgängerinnen hindern mich am Schlafen, ich bin empört.

Nach der Erholungsmöglichkeit geht es ab nach blanes, mehr so die Partystadt. Wir landen in einer Holländischen Bar, betrinken uns und Tanzen, ich zerstöre meine Flip Flops vor lauter Übermut. Ich Tanze barfuß weiter und trete auf einen Scherben. Wurscht ,weitergetanzt wird. "I gspias eh kaum". Ausklingen am Strand mit Gesang ,beatbox ,Mundharmonika, Didgeridoo und Kazoo :D. Der Nächste Tag bringt die Schmerzen ans Tageslicht, der Scherben steckt tief. Eine 30 minütige (zumindestens nach meinem Zeitempfinden) Schweizermesser-herumstecherei/Laienoperation von Sebi befreit mich von dem lästigen Trabanten. Wir Fahren weiter nach Barcelona ,es ist gerade Straßenfest und wir treffen einen Bekannten von mir der in Wien studiert aber aus Barcelona kommt. Die Stadt und die Stimmung sind der Hammer, wir reisen zufrienden (nach 3 Tagen) gen Atlantik ab. Eine Nacht am Sportplatz in irgend einem Kaff in rioja!

Atlantik! wir erreichen San Sebastian, ein Surferort mit ausgeprägter Ausgehstruktur. Wir lassen es bis 4 krachen (sebi bis 6, näheres bei ihm zu erfragen) und legen uns neben das auto am parkplatz schlafen! um 9 stempert uns ein polizist auf sagt wir sollen wenn dann im Auto schlafen. wir gehen ins Auto und um 10 kommt ein anderer Polizist und sagt wir können nicht im Auto schlafen wir sollen weg hier. Angepisst sagen wir San Seb adieu. Ich fahre müde und betrunken in einen anderen Ort. Regen. Wir fahren Nach Bilbao um ins Guggenheim Museum zu gehen! Wir erfahren ,dass gerade Stadtfest in Bilbao ist (dauert dort 1 Woche). Überall in der Stadt sind Standln, Bars,Bühnen mit Live Music, und 100 tausende Menschen. Die Leute sind very nice, man beschenkt uns mit kalimotxo (cola Rot,das Nationalgetränk ;Anmerkung:wäh) und Öfen, man spricht uns dauernd an, die Mentalität ist echt genial. Am nächsten Tag wieder aufs Stadtfest, Raggaebühne gefunden ,wir gehen voll ab, Flo Kollabiert ein bißchen, wir tanzen noch und gehen dann schon heim( es ist erst 4 :D) außer sebi der bleibt bis 6 (lol).

Der Rest später!

Syme 

 

Das beste am Sommer...

...ist das reisen! Hier mein erster Tagebuchartiger Eintrag!

Yea baby Yea! es gibt sie also doch die Reise (ins Ungewisse?) Wer hätte es gedacht? Flo Sebi und Simon mit einem Weißen Ford-Flitzer (hoffentlich hält er durch)!
Flotte Sprüche: Frankreich wir kommen!; Wir Fahren nach Barcelona;....

Heute geht‘s jedenfalls los, ich kann seit 6 nicht mehr schlafen,ich hab die Musik die ich als erstes reinlege schon ausgewählt (ich sag‘s jetz nicht mal sehen ob sich am Schluss noch wer erinnert, ich wahrscheinlich am wenigsten). Ich gurke jedenfalls gerade rum und zähle die Stunden, ich hab mir noch Night on Earth reingezogen (oh yea!) und trage immer noch eine Jacke, die ich morgen früh abzulegen gedenke! Provence wir kommen! Croissants wir kommen! Nehm euch in Acht ihr Cretin‘s! 

Blogdosis

Oh ja! Kontroverse in meinem Blog! Ich bin natürlich bereit die Kritik anzunehmen: Nein ich habe bisher nichts wichtiges gesagt, behauptet ja keiner. Es werden auch noch Themen folgen die mich wirklich beschäftigen, aber Hauptsächlich ist das hier eine Freewriting-Angelegenheit,vollkommen Sinnfrei.

Aber jetzt mal eine Portion Ernsthaftigkeit. Etwas was mich derzeit sehr beschäftigt: Religion!

Ich war eigentlich immer der Meinung ich wäre ein Atheist, oder zumindestens ein Agnostiker, ich habe mich mit existenzialistischen Ideen angefreundet, aber ich bin im Moment in einem Prozess das neu zu definieren. Ich bastle mir einen eigenen Patchwork Glauben aus vielen Richtungen, mir ist dabei wichtig,dass ich alles nicht so ernst nehme und wesentliches offen lasse. Ich hasse feste vorgekaute Glaubenssätze. Ich denke es ist einfacher zu glauben als das nicht zu tun, die Angst vor dem Tod so zu überwinden erscheint leichter. Aber Religion ist nur einer von vielen Wegen dahin. der blinde Glaube ist gleichsam ein Fehler wie die zu kritische Hinterfragung. Der Geist steht oft dem Glauben im Weg. Ein solches Thema intellektuell zu fassen ist ihm unwürdig, der mehr Gefühl als Gedanke ist. Ich sehe es ungern, dass Menschen denken, sie müssen andere von ihrem Weg überzeugen, ganz wie eine Gesellschaftliche Mitte in die alles zu integrieren gilt (wie im Moment in der Ausländerfrage verlangt wird). Es gibt keine Mitte, keinen Universalweg, Religion ist kein gemeinschaftliches Erlebnis,kein Hobby zu dem man sich wöchentlich trifft. Und damit das nicht als Tiefschlag verstanden wird gegen Großreligionen die solche Praktiken traditionell pflegen: Ich finde die Grundidee aller (mir bekannten) Großreligionen gut. Mich stört die Verwendung, die strenge und kompromisslose Deutung von Geschichten, die nicht eindeutig sind, und nur einen Grundsatz, ein moralisches Konzept vermitteln wollen und keinen Anspruch darauf erheben wirklich passiert zu sein.

Ich beobachte mit Befremdung das "religiöse" Geschehen auf dieser Welt, das mich bisher zu einer Religionsabneigung genötigt hat, die ich aber nicht aufrecht erhalten kann und will. Jeder sollte sich hier fragen: Habe ich einen Glauben? Wenn ja, schränkt er mich ein? Hilft er mir? Wenn ich einen (anderen) GLauben hätte, würde es mir besser gehen? Und wer zum Teufel (um im Okkultischen Ductus zu bleiben) hat meinen Kühlschrank leergegessen?

 

 

 

3rd time is a charm!

Nummer 3, eine sehr unterschiedlich besetzte Zahl, und gleichzeitig der Punkt an dem ich aufhöre zu erwähnen der wievielte Eintrag der aktuelle gerade ist,ist ja auch volkommen obsolet. Die 3 jedenfalls. Im Sport gerade noch der Stockerlplatz. Im Aberglauben sehr positiv: "Alle guten Dinge sind 3", was ich auf den Patriarchischen Urwunsch eines Flotten Dreiers zurückführe, aber das ist meine Theorie! Eine gescheiterte Handyfirma fällt mir übrigens gerade ein, aber das tut eigentlich nichts zur Sache.

 

Was folgt nun? Für alle die sich für interessante Themen begeistern,es tut mir leid! Ich interessiere mich für Politik. Heute ist der 31.7. ,ein sehr relevantes Datum: Trinidad wurde entdeckt (Kolumbus, die Drecksau hat auch nichts für andere übrig gelassen), die NSDAP hat im Deutschen Reichstag gewonnen,das erste Konzert der Donaueschinger Kammermusik-Aufführungen zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst wird aufgeführt, Oleg Popow, ein russischer Clown wird geboren, Franz Liszt stirbt.

 Wir sind uns also einig,dass ich mich mit Inhalten zurückhalte?

 

Bevor ich meinen nächsten Eintrag mache verlange ich zumindestens einen (möglichst vor Lob strotzenden) Gästebuchpost! 

 

 

Take 2

Der berühmte 2. Eintrag. Hier entscheidet sich ob der Autor die im ersten versprochenen Tendenzen und Inhalte einhält. Und hier sage ich bestimmt, voller Selbstvertrauen im Bezug auf meine Bußfertigkeit,ohne Umschwänke, frei und gerade heraus, ohne einen Hehl daraus zu machen, und mit vollem Ernst: N-E-I-N! Ich meine jetzt mal ehrlich, habt ihr das wirklich gefressen, ich muss doch sehr bitten.

Ich muss jetzt auch schon wieder weiter, ich habe nämlich ein stressiges aber harmonisches, ausgeprägtes, beneidenswertes Privatleben, dass mich wieder auf den Plan ruft, so wie alle Internethengste!

Adios!