gerkuerzte Kurzgeschichte

Der sich roetende Horizont war normalerweise kein gutes Zeichen fuer Cliff.,heute schenkt er ihm kaum Beachtung. Sein zu gross geratener Jeep waelzt sich die Strasse hinunter. Mit Widerwillen kommt ihm immer wieder der Verlauf der ganzen Vorgeschichte in den Sinn, manchmal gelingt es ihm den Gedanken unfertig abzubrechen und zu verwerfen, doch er taucht staendig wieder auf, als ob er fertig gedacht werden wollte. Cliff kaempft mit sich. Zu gut weiss er doch alles schon. An die hundert Male ist er alles durchgegangen: "Eigentlich ist das nicht mein Job. Was mach` ich bloss hier, was machst du bloss hier Cliff?! Du musst, du musst einfach!". Alles dreht sich in Cliffs Kopf. Seit Jahren folgt er immer seiner strikten Routine. Dieser Tag sollte alles umwerfen. Wenn er bloss die Vorzeichen zu lesen verstanden haette. Aber wer kann schon vom Schmetterlings-Fluegelschlag auf den Sturm schliessen? Cliff konnte es jedenfalls nicht. Vor jedem Schritt der nicht in die eingeuebte Routine passte, versichterte er sich immer und immer wieder aller moeglichen und unmoeglichen Vorkommnisse, bevor er ihn schliesslich setzte oder unterliess. Schnelle und einfache Entscheidungen gab es nicht in seinem Leben. Vielleicht war es jetzt schon zu spaet. Die erlorene Zeit sucht er mit seinem enormen, uebergepflegten Gefaehrt aufzuholen. Den Weg war er schon unzaehlige Male gefahren, und doch erscheint im jetzt alles neu. Er umklammert das Lenkrad fast krampfartig, niemand sonst auf der Strasse, es ist frueh am Morgen. Das Telefon klingelt seit geraumer Zeit, Cliff scheint es nicht einmal zu bemerken. Wie schnell sich alles aendern kann, selbst wenn man seinen  Lebensablauf seit Jahr und Tag immer weiter gefestigt hat. Von Determination hatte Cliff oft gesprochen. Er selbst sei nicht anders erklaerbar, weil er ja die Antithese seiner Erziehung darstellte, darueber war er sich sehr sicher. Sein Selbstbild war stark von solchen Theorien gepraegt, obwohl er sich nie genauere in die einzelnen Materien eingelesen hatte. Seine Eltern zu denen er den Kontakt aufs Minimum beschraenkt hat, waren fuer ihn bloss ein Symbol des gescheiterten Erziehungssystems der post-68er.

.....................(Fortsetzung folgt ?) 

 

and it goes on!

In ushuaia hab ich nach dem Iberischem Abgang noch einige Zeit verbracht, hauptsaechlich mit 2 Brasilianerinnen und 2 Deutschen, eine Boottour durch den Beagle-Kanal einmal Hundeschlittentour und ein paar gescheiterte Versuche eine Impfung fuer Bolivien zu ergattern stehen zu Buche, und natuerlich ausgehn das eine oder andere mal, bis ich endlich den Bus in die Freiheit ergattere (gab nur 3 Busse die Woche) Im Bus traf ich dann auf altbekannte Gesichter, so wie staendig in diesem Kaff namens Suedamerika! 2 Irinnen und ein Australier die ich bei der Schlittentour kennengelernt habe sollten mich in Calafate begleiten! Am ersten Tag haben wir gleich den Bus zu dem beruehmten Gletscher ( perrito moreno)verpasst, um uns schliesslich ein Taxi dorthin zu teilen. Der Lohn: Alleine auf weiter Flur und ein ulaubliches Panorama. Bilder folgen irgendwann ;D
Von da an bin ich mit dem Australier alleine in die Geisterstadt el chalten um 2 Tage ein bisschen Berg zu steigen, und wieder einige beeindruckende Dinge zu sehen.

ich mache einen Zeitsprung mich langweilt der tag dazwischen.

ich habe endlich wieder einen Feind, er heisst marteen, und ist hollaender. wir trekken durch den Nationalpark u die Wette, am schluss war es sogar laufen. Da dicker gleich schneller bedeutet lassen wir alle anderen der Gruppe taeglich kilometer hinter uns.

dieser miese hollaender schlaegt mich doch am entscheidenden tag 3, aus gegenseitiger angst lassen wir das rennen an tag 4 bleiben. mir bleibt nur silber und schmerzen in den fuessen. elenede hollaender. aber ein episches Duell, mit unglaublichen weltrekords-bestzeiten. und viel gewinner sowie verlierer-bier danach!

jetzt hab ich mich wieder von der grossen gruppe getrennt und bin auf zwischenstop in bariloche einer skistadt, und dann gehts auf in den waermeren Norden, mir reichts mit dem polaren Wetter! Ab in den Norden!

Reisna

Kein Papier. Kein Tagebuch. Keine Gehirnspeicherkapazitaeten. Kein "ae" am keyboard! Internet muss herhalten. Sonst geht alles verloren. Geht sowieso verloren. Aber zuerst werd ichs noch mal festhalten, bevor ichs verliere. Sonst ists ja Absicht.

Am Flughafen angekommen finde ich ein halb leeres Flugzeug. 3 Sitze fuer mich, Himmel! Ich fliege nach Rio Gallegos, der Stadt in die man staendig fliegen muss wenn man im Sueden wo hinwill aber in die eigentlich niemand will. Am Flughafen angekommen hab ich gleich die einzigen anderen backpacker in eine Ecke getrieben und mich mittels karabiner drangehaengt. Es waren spanier, doch sie wollten es nicht zugeben! Als Katalanier haben sie sich bezeichnet. Das sollte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein, seit sie mir das Stueck Brot geschenkt haben lasse ich kein Auge mehr von den beiden, da muss noch mehr Brot sein, da wo das her kommt. Was haben sie nochmal gesagt? Cerealiana? Ich muss mir das aufschreiben. Kein Papier. Tatoo. Was solls da siehts eh keiner. Der Bus von Rio Gallegos braucht 12 Stunden, Zeit die aber sehr schnell vergeht wenn der Busfahrer ein und die selbe Folklore CD rauf und runter rennen laesst, und mit den leckeren cellufan-Sandwhiches die man hier bekommt. zusaetlich noch einen Becher voll mit schlickartiger Moechtegern-Limonade! Mein Fenster ist beschlagen und sehr dreckig, nichts zu sehen!

Ankommen ist um so schoener wenn die Reise muehsam ist. 4 Checkpoints hats gegeben, Gepaeckkontrolle und hundestaffel.

Das Hostel ist klein und verrueckt aber fuehlt sich gut an, es gibt eine gitarre und das langsamste Internet der Welt! Die erste Nacht schlafe ich gut, nach all der Busserei! einerlei, frueh auf und mit den Spano-Kanelloniern in den Nationalpark, wir nehmen die schwere lange Rute, die Luft ist sensationell frisch, und die Umgebung spektakulaer! Trekking macht mir Spass, so ziemlich zum ersten mal in meinem Leben. Am Abend gehen wir aus, und am naechsten Tag gehts wieder frueh los. Trekking mit sogenannten Raquetas, aber so schnell waren diese Schuhe dann gar nicht, keine Ahnung wie sich die Dinger nennen, generell sind sie dazu da dass man nicht im schnee einsinkt! 5 Stunden Vollgas, Aber immer mit der Perspektive eines tollen Essens im Geiste das uns erwartet wenn wir zurueckkommen, falls wir zurueckkommen. Die Tour ist super anstrengend, Klettern duch den Wald ,aber es zahlt sich aus, ein gefrorener Wasserfall als endpunkt, und der rueckweg ist immer bergab!

Das verdiente Essen schmeckt am besten, Und die Fasmilie die uns bekocht und uns durch die berge gefuehrt hat ist unglaublich freundlich, am schluss laden sie uns in eine Bar ein und geben das ganze geld was wir fuer die Tour bezahlt haben wieder aus. Danach gehen wir wieder aus! Ushuaia ist klein, schon kennt man sich und kennt alle Orte. Ich und die Espanolo-Kantanten touren durch die Nacht. Eine Uhr habe ich nicht, die Sonne steht immer wenn ich schlafen gehe. Tags darauf Ruhetag, ausschlafen und kochen und im sich im Hostel breit machen ist angesagt. Am abend wie kann es anders sein zwingen mich die Kalamari-Spanier wieder auszugehen, denn um 5 in der frueh machen sie sich auf den Weg und ich bleibe noch eine Weile! Ich habe viel Zeit! Heute werde ich es ruhig angehen! Ohne die Krakauer-Spagnesen muss ich vielleicht sogar nicht ausgehen! Mal sehen! Soweit meine Erinnerungsstuetze ,wers liest ist selber schuld!

gnii gna gno

Rot ist auch eine Farbe, sagte der Santa Klaus in seiner gewohnten halb gebückten Haltung. Seiner Meinung nach hat er die von dem Sack den er immer mit sich zu tragen hat. Ich erzähle ihm von Rucksäcken und Flaschenzügen, von Rollkoffern und Gabelstaplern. Er hört mal wieder nicht zu. Ständig wechselt er das Thema. Wieso wechselt er ständig das Thema. Er scheint sich in diese fixe Idee verbissen zu haben. Man mag seine Farbe nicht, er habe gehört rot sei dieses Jahr überhaupt nicht in Mode. Zur Hölle mit dem Weihnachtsmannschen Dresscode, nie darf er sich etwas anderes anziehen. Wie kam es überhaupt zu diesem Outfit, frage ich ihn.

Wieder sieht er mich an als verstünde er die Frage nicht. Er macht das immer wenn ihm die Antwort nicht gefällt die er mir geben muss. Es sollte die verrückteste Geschichte werden die mir jemals jemand erzählt hatte, und erzählen wird, auch damit bin ich mir jetzt schon sicher, so verrückt war sie.

Aber das interessiert euch nicht.Ich erzähl lieber was ich so mache!
Well shit, alle verlassen das sinkende Boot, meine 2 Mitbewohnerinnen sind vorgestern und heute gefahren, ein eigenwilliges Gefühl, die haben irgendwie dazugehört zu meinem Buenos Aires. Und die Distanzen sind unglaublich, wer weiß ob man sich je wiedersieht. Aber das ist das Konzept von Auslandssemestern, schätze ich mal! No Regrets!

Der Simobil macht sich ab Dienstag auf Reisen, zuerst einmal alleine für 1 1/2 Monate, und dann mit Tiroler Beiwagerl, Fressmaschine Sebsi, mit Beifahrer und Fahrerqulitäten, sowie einer fast schon okkultischen Vorliebe für knappe Schachverluste (um es ihm leichter zu machen hab ich das Brett diesmal zuhause gelassen!).Alleine Reisen, das ist ein ziemlicher Thrill für mich, hätte ich mich vor ein paar Jahren noch nicht getraut, aber ich glaube da kann ich viel daraus lernen (Schulaufsatz Ende).

Ich feiere seit Tagen einen Abschied nach dem anderen, jetzt ist es mal ruhiger und ich kann meine Reise vorbereiten! Da gibt es einiges zu tun! Irgendwie muss ich einen neuen Mp3 Player auftreiben, bis jetzt hab ich nur schäbige 2 gigabyte Modelle gefunden, und das geht überhaupt nicht! Ohne Musik gehe ich nicht, soviel ist sicher!

Ich freue mich schon auf viele Dinge die ich tuen werde: EIsbären jagen, Pinguin probieren, Indios jagen, Indios zwingen Szenen von meiner Lieblings-Sitcom Seinfeld nachzuspielen, räubern stehlern materpfählern. All the good things.

Meine Reise beginnt ganz im Süden. Fang ganz unten an auch der Berg steht im Tal, ist eine alte Eierdiebeweisheit. Wer mich begleiten will im Geiste trage sich bitte auf meiner Liste ein, ich werde jedem einen Vers in meinem Reisegedicht widmen.

Das wärs dann, aus Buenos Aires kommt keine Blogschmiere mehr! Ich seh euch alle, meine lieben Leser (ob sich der Plural rechtfertigt)!

Much love Saumon Samson Büchblogmonsmon !

Speib-Rochade....

....reimt sich auf Schreibblockade! Keine Angst, hier steht die Blockade ja nicht, für Schwachsinnsschreiberei reichts allemal. Aber der Starksinn ,der akademische, der fehlt. Ich schreibe gerade an einer spanischen Arbeit, oder wenn man es genau nimmt , jetzt gerade nicht. Nach jedem Satz drück ich auf speichern, man will ja nicht, dass die Frucht der Arbeit von einer oder mehr Stunden verloren geht. Am besten drückt man gleich mehrmals. Ich vertraue meiner Maus nicht. Auf ihr steht zwar Genius drauf, aber ich hab noch nicht viel schlaues von ihr gehört. Aber die schlaueseseseseten sind die Schweiger hat mir mal jemand gesagt, der sich damit selbst als nicht schlau hingestellt hat, was mich wiederum an seiner Aussage zweifeln hat lassen. Zurück zum wichtigen. Mir. Es gibt da so einiges zu erzählen. Ich habe einen Kochkurs begonnen, keiner der Schüler darf irgendetwas anfassen, der Lehrer achtet streng darauf. Kochen das ist zusehen. Wieviel er denn da oder dort reingegeben habe frage ich ihn, er meinte nur er mag keine Mathematik. Die meisten seiner Sätze sind in etwa so " Wir schneiden dann immer diesen Knochen weg, mit wir sind die Gastronome gemeint!" Er sagt immer dazu wer mit wir gemeint ist. Und für uns Schüler bedeutet sein wir, nicht wir. Präsentation ist ihm genauso wichtig wie Geschmack.Kurz geagt: Ein super Kochkurs!

Was passiert noch? Ich spiele Fußball. 3 mal die Woche. Keine Ahnung warum, aber ich esse auch wie 3 Fußballer (die trainieren ja bekanntlich ein mal die Woche). Die anderen Spieler machen komische Kussgeräusche wenn sie den Ball zugespielt bekommen wollen. Außerdem kicken sie mich in Grund und Boden. Sobald ich den Ball bekomme schreien 4-6 Spieler gleichzeitig meinen Namen, sie wollen wohl das ich sofort abspiele. Das Lob für einen gelungenen Pass übertrifft jeden Torjubel! Ja auch das macht Spaß!

Ich werde jetzt einfach diesen Eintrag in die mitte meiner Arbeit über die Spanische Erfolgsgeschichte im Bezug auf die Silberimporte während der Kolonialzeit einfügen. Soll mir einer beweisen, dass das nicht zum Thema passt!
Ein Detail am Rande: Danke an alle die am 12.5. meinen Blog besucht haben. Ein unglaublicher Rekord von 13 Menschen an einem Tag. Und ich kann mich nicht entsinnen öfter als 11-12 mal selbst draufgeklickt zu haben! DANKE!

 

Feurige Südamerikaner?

Vor Lauter denken raucht den Argentiniern kräftig der Schädel. Das geht so weit , dass man vor Nebelschwaden schon gar nichts mehr sieht. Worüber denkt er nach , der homoni argentinium? Für halb aussenstehende wie mich sieht der Denkkreis immer sehr klein aus, aber das stimmt wohl so nicht. Jetzt hat es sich jedenfalls aus-gedacht, das Maß ist voll, wir haben den rauchenden Colt gefunden, er war die ganze Zeit hier! Wie lange haben wir nicht gesucht!

Was ist also wirklich passiert? Gestern haben die Rauchschwaden Buenos Aires erreicht, was anderorts sehr heftig gefeiert wurde.

Wer feiert denn Rauchschwaden, und wo kommen sie her?

70 000 Hektar Wald brennen, in etwa 500 Kilometer entfernt von Buenos Aires. Warum? Weil sie jemand angezündet hat.

Illegale Brandrohdung um Felder zu erschließen. Der Zwist zwischen Regierung und Bauern läuft schon seit 5 Jahren. Ergebnis? Es ist verboten und wird trotzdem betrieben. The Argentinian way. Nun gibt es eine leidtragende Stadt, namens Rosario, die so nah an den betroffenen Gebieten dranliegt, dass sie seit 5 Jahren immer wieder Rauch ausgesetzt war, und dort befinden sich auch die Menschen die sich freuen, dass die Hauptstadt endlich auch mal ihr Fett abkriegt. Einen besseren Weg das Thema endlich auch in der nationalen Agenda festzusetzen gibt es nicht. Und ein bisserl Schadenfreude darf man schon auch haben! Seit 2 Tagen tränen jedem die Augen, hat jeder Halsweh und kann kaum schlafen.Der Flugverkehr musste aus Sichteinschränkungsgründen ausgesetzt werden, auch einige Straßen sind gesperrt. Die Argentinier wirken wenig beeindruckt.

Man kann nur hoffen dass der Wind bald dreht oder es regnet, aber wann wir erlöst werden weiß keiner so recht!

Eine Stadt der Kettenraucher!

Buenos Aires, Stadt der Selbsironie, wer soll dich vor dir selbst retten?

Komisch,anders,verschiedentlich.

Im Vergleich zwischen zwei Dingen gibt es immer die Möglichkeit Geimeinsamkeiten oder Unterschiede aufzuzeigen. Man kann also auch Äpfel mit Birnen vergleichen. Heute widme ich mich den kleinen Dingen die unterschiedlich sind die einem so auffallen an diesem Ort!

Die Sache mit der Telekommunikation

Viele Menschen haben statt einem Handy eine Art Walkie Talkie, oder eine Mischung zwischen Handy und Walkie Talkie ,denn auf den ersten Blick sieht es nicht anders aus und man wundert sich nur warum die Leute so umständlich reinsprechen! Das ganze sieht ziemlich peinlich aus, dafür kann man sich an sehr lauten Orten und davon gibt es reichlich immer noch unterhalten. Aber so kann man jetzt schon beide Seiten belauschen.

Fazit: Praktisch,eigenwillig,leicht peinlich.

 

Die Sache mit dem Geld

Der Größte Schein (100 Peso =20 Euro) kann nur sehr selten gewechselt werden, und wenn es funktioniert dann trotzdem mit einem unguten vorwurfsvollen Gesichtsausdruck. Wieso tust du mir das an?! Hast dus nicht kleiner? Ich weiß du hast was kleineres!Der Bankomat spuckt meistens nur hunderter aus.

Fazit: Nervig, aber auch abenteuerlich auf eine Art, weil man nie weiß ob man bezahlen kann obwohl man Geld hat.

 

Die Sache mit dem Kleingeld

Da sind dann noch die Monedas, sehr begehrt! Denn im Bus kann man nur mit Kleingeld bezahlen und man kann sich nirgends vorher ein Ticket kaufen. Kein Kleingeld, kein Bus. Kioske schreiben meistens groß "No Monedas" . Wechseln ist also meist nicht. Da heißt es immer taktisch einkaufen, so bezahlen dass man möglichst viel Kleingeld zurückbekommt. Ich glaube es gibt einen Schwarzmarkt auf dem man Münzen erstehen kann. Anfangs bin ich einmal ohne Münzen in den Bus eingestiegen, was sehr zum Gelächter einiger Fahrgäste beigetragen hat. Aber der Busfahrer hatte ein Herz, er hat nicht allzu fest zugetreten und den Wagen vorher zum stehen gebracht.

Fazit: Schatzsuche modern. Auch nervig, alles was mit Geld zu tun hat, scheinbar.

 

Die Sache mit den Geschäften

In vielen Geschäften, vor allem Bäckereien, Konditoreien etc. gibt es ein umständliches System. Zuerst muss man eine Nummer ziehen ( wenn man das nicht weiß kommt man nie dran), dann bestellt man etwas , und bekommt eine Rechnung, manchmal auch das bestellte , und muss zur Kassa gehen und bezahlen, wo man dann die Ware bekommt, wenn man sie nicht schon hat.

Fazit: Fair, eigenwillig,umständlich.

 

Das waren mal ein paar Ausschnitte aus dem täglichen Lebensumständen, ich stehle mir hier wertvollen Erzählstoff.
Aber ich kann eh kaum mehr deutsch reden!

Espero el mejor para todos! Hasta luego!